Thrombosen erkennen
Die tiefe Beinvenenthrombose zählt zu den gefährlichsten Komplikationen. Es ist besonders wichtig, eine tiefe Beinvenenthrombose frühzeitig zu erkennen. Die Diagnose ist oft schwierig, da charakteristische Symptome nicht immer vorhanden sind. Eine Thrombose kann völlig unbemerkt ablaufen. Sicherheit schafft nur die Ultraschalluntersuchung.
Was ist eine Thrombose?
Von einer Thrombose spricht man, wenn es zu einer Blutgerinnung innerhalb von Blutgefäßen kommt. Die Blutgerinnsel (Thrombus) können eine beträchtliche Größe erreichen und die Gefäße verstopfen. Eine leichte Thrombose kann über lange Zeit unentdeckt bestehen, bis daraus eine ernste Erkrankung wird.
Symptome einer Thrombose
- Ziehende Schmerzen und Druckempfindlichkeit in Wade, Kniekehle oder Leiste
- Glänzende, bläuliche Verfärbung des Beins
- Schwellung (ein Bein ist plötzlich dicker als das andere)
- Überwärmung (ein Bein ist plötzlich wärmer als das andere)
- Schmerz bei Druck auf die Fußsohle
- Fieber und schneller Puls
Krampfadern erhöhen die Thrombosegefahr
Patient:innen mit Krampfadern sollten sich venenmedizinisch untersuchen lassen. Unbehandelte Krampfadern erhöhen die Neigung, eine Thrombose zu entwickeln. Auch langes Sitzen, die „Pille", Zigarettenrauchen und körperliche Austrocknung erhöhen das Risiko.
Wie wird eine Thrombose behandelt?
Bei leichteren Fällen wird mit Heparin das Blut verdünnt und mit Kompressionsstrümpfen der venöse Abstrom unterstützt. Bei schwerer Thrombose oder bestehender Lungenembolie ist die Einweisung in ein Krankenhaus unumgänglich.
